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Die Gattung der Morcheln umfasst 15 - 28 Arten, dies ist ansichtsabhängig. Einige Mykologen bezeichnen Sie als eigene Art, andere widerum als Variätät. Zu den bekanntesten Morcheln gehören die Spitzmorchel, die Speisemorchel und die Käppchenmorchel.  Genau mit diesen drei essbaren Morchelarten beschäftigen wir uns auf dieser Webseite. Morcheln sind Saprobionten.

 

Theoretisch sind Morcheln kultivierbar, jedoch gibt es noch keine wirklich überzeugenden Erfolge - was nicht bedeutet, dass der Eine oder Andere es nicht schon geschafft hat, eine Morchel zu "erschaffen". Vielmehr sind Morcheln heute auf Rindenmulch zu finden. Sie sind ganz verrückt nach Rindenmulch und da das "Mulchen" von Beeten im Garten immer häufiger in Mode kommt, ist die Spitzmorchel dort auch immer häufiger anzutreffen. Ebenso gibt es Berichte und Bilder von Massenvorkommen der Spitzmorchel auf Brandstellen (nach Waldbränden). Die Speisemorchel ist meist in Auwäldern anzutreffen - sie mag die Nähe von Eschen. In diesem Territorium finden wir auch die Käppchenmorchel (Halbfreie Morchel).

Morcheln entfalten ihr wahres Aroma erst nach dem Trocknen. Man kann sie in einem Dörrgerät dörren, oder bei niedriger Temperatur im Backofen trocknen (Ofentür offen lassen). Nach dem Trocknen - vor dem Verzehr - werden sie mit Wasser wieder aufgeweicht. Es gibt verschiedenste Zubereitungsmöglichkeiten, sehr schnell und lecker ist ein Morchel-Omlette mit Zwiebeln ;-)